Buchlädla


Hier finden Sie nähere Informationen zu eigenständigen Publikationen.

110 Jahre Waldsteinexpress - Zum Jubiläum der Lokalbahnstrecke Münchberg-Zell

Unter dem Namen "Waldsteinexpress" verkehrte ab 1901 eine kleine Lokalbahn von Münchberg über Weißdorf und Sparneck nach Zell, die von den Anwohnern liebevoll "Bockela" genannt worden ist. Nur knapp 70 Jahre dauerte ihre Geschichte, ehe sie 1971 dem Sparprogramm der damaligen Bundesbahn zum Opfer fiel. Und dennoch ist die Erinnerung an diesen besonderen Teil unserer Heimat bis heute ungebrochen: Immerhin gibt es nicht allein Daten und Fakten zu erzählen, sondern auch unzählige Anekdoten, die vom Leben rund um die kleine Bahn berichten.

Die Historische Runde Sparneck hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihr ein literarisches Denkmal zu setzen und auf gut 25 Seiten nicht allein die bewegte Geschichte zusammengefasst, sondern auch Wissenswertes über die einzelnen Stationen, die eingesetzten Lokomotiven und Züge, sowie über die Reinersreuther Granitwerke gesammelt. Zusammen mit unzähligen (großteils bislang unveröffentlichten) Bildquellen aus den Privatsammlungen von Claus Bessert und Adrian Roßner runden Erzählungen und Histörchen das Konvolut ab.

Leider sind alle gedruckten Exemplare des Heftchens mittlerweile vergriffen, doch können Sie sich bei Interesse gerne hier melden.

650 Jahre Stadtrecht in Münchberg

Es ist keine Chronik, was im Rahmen des 650jährigen Jubiläums der Stadt Münchberg vorgestellt worden ist, denn die hat Karl Dietel bereits 1964 veröffentlicht. Vielmehr will das 150 Seiten starke Werk einen reich bebilderten Überblick über die Geschichte der Stadt Münchberg bieten und damit zum Schmökern einladen.

Die entsprechenden Kapitel (bspw. "Berühmte Töchter und Söhne", "Verkehrsgeschichte" etc.) sind alle unabhängig voneinander verfasst und erlaubten es, nach ganz spezifischen Inhalten zu suchen, oder aber, so man sie nacheinander liest, eine Reise durch die komplette Stadtgeschichte anzutreten.

700 Jahre Walpenreuth und Tannenreuth

"Die Geschichte von zwei Dörfern im Fichtelgebirge" zeigt dieser Band auf 150 abwechslungsreich bebilderten Seiten. In fast fünfjähriger Arbeit hat eine Gruppe von gut 10 Mann eine Chronik nicht allein der kleinen Marktflecken am Fuß des Waldsteins geschrieben, sondern allen voran den Menschen, die entweder einst dort leben, oder aber sie noch heute ihre Heimat nennen, ein Denkmal gesetzt. Für die Sammlung wurden Akten gewälzt, Archive durchstöbert, Photos gesucht und so zusammengestellt, dass man sich auf eine Reise durch die Vergangenheit machen kann: Angefangen von der Gründung Walpenreuths durch die namensgebenden Walpoten bis hin zu den letzten Tagen des Nationalsozialisums. Den zweiten Teil des Buches machen Einblicke in das Leben der Walpenreuther selbst aus - von der Landwirtschaft über alte Handwerksmethoden bis hin zu Wirtshäusern und Leckereien werden alle denkbaren Aspekte beleuchtet und mit einzigartigen Bilddokumenten untermalt.


Archiv für Geschichte von Oberfranken Band 95

Im Band enthalten:

Adrian Roßner: Die Holzschnitte von 1523 als Bildbericht des Fränkischen Krieges und der "Absberger-Fehde"

Archiv für Geschichte von Oberfranken Band 96

Im Band enthalten:

Adrian Roßner: Zwischen Tradition und Moderne, Die Stadt Münchberg im Zeichen der Vorindustrialisierung

Das Geheimnis des Waldsteins (DVD)

Der Arbeitskreis Video in der Münchberger Stadtjugend hat bereits mehrere erfolgreiche Filmprojekte mit verschiedenen Partnern in die Tat umgesetzt. Beim "Geheimnis des Waldsteins" durfte auch ich mitwirken und lieferte (neben einer hoffentlich einigermaßen ansehnlichen Schauspielleistung) den Drehbuch-Entwurf. Natürlich kann ich an dieser Stelle nicht allzu sehr ins Detail gehen, da ich Ihnen ungern die Spannung verderben möchte, doch steht im Mittelpunkt des Films eine spannende Jagd nach dem größten Schatz des Fichtelgebirges, der von den Wirren der modernen Zeit bedroht wird.

Der Film entstand innerhalb von gut 10 Drehtagen und wurde von verschiedenen regionalen Partnern unterstützt. 

Der Besuch der alten Dame - eine Dokumentation zur Kulmbacher Spinnerei in Mainleus

Die Kulmbacher Spinnerei prägte über Generationen hinweg die Geschichte - und auch die Gestalt - der Region rund um die Plassenburg. Neben dem Hauptwerk in der namensgebenden Stadt hatte Fritz Hornschuch eine Filialniederlassung in Mainleus gegründet und durch den Bau der Arbeitersiedlung "Hornschuchhausen" einen gewissen Wohlstand in die bis dato recht kleine Stadt gebracht.

Die Geschichte des Traditionsbetriebes endete vor gut drei Jahren, als die letzten Mitarbeiter 'ihre Firma' verlassen mussten. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei der Mainleuser Spinnerei um eine der letzten ihrer Art gehandelt hat, die bis zuletzt mithilfe von Dampf betrieben worden war, stattete ich ihr während der finalen Betriebstage einen Besuch ab. Aus den über 1000 Photos wurde ein großformatiger Bildband erstellt, dessen Ziel es nicht allein ist, der alten Technik ein Denkmal zu setzen, sondern auch die zu würdigen, die hier teils über Jahrzehnte hinweg ihre Arbeit taten.


Der Reiter ohne Kopf - Sagen aus dem Fichtelgebirge

Wenn der Herbst Einzug hält in Fichtelgebirge und Franken, die Bäume ihre Blätter erst in bunten Farben erstrahlen loassen, ehe sie leblos zu Boden sinken und das Nebelgespinst sich aus den Wäldern wagt, beginn die Zeit des Jahres, in der der Aberglauben besonders stark um sich greift. Im steten Zeitenlauf, dem das alte Jahr zum Opfer fallen würde, ehe das neue beginnen konnte, zogen sich, ähnlich der Natur, auch die Menschen in eine scheinbar harrende Stimmung zurück. Regelmäßig traf man sich während der dunklen Monate in den Schenken oder privaten Wohnstuben, um beim flackernden Schein des Feuers den alten Erzählungen zu lauschen, die seit Generationen weitergegeben worden waren und von unheimlichen Begebenheiten berichteteten.

 

51 dieser Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, von denen ein Großteil bislang nicht veröffentlicht worden ist, haben wir im "Reiter ohne Kopf" zusammengefasst. Allesamt wurden dabei komplett neu geschrieben und mit beeindruckenden Zeichnungen des Nürnberger Künstlers Hartmuth Raabe komplettiert, sodass ein Werk herausgekommen ist, das geradezu einlädt, sich in der dunklen Jahreszeit in die Wohnstube zurückzuziehen, um in eine Welt einzutauchen, die uns heute sehr fremd erscheinen mag. 

Eine Ortschaft blüht auf - Chronik des Verschönerungsvereins Zell

Der Zeller Verschönerungsverein bemüht sich seit mittlerweile über hundert Jahren um die Naturpflege und den Fremdenverkehr im kleinen Örtchen am Fuß des Waldsteins. Allerdings ist das 12 Seiten starke Heftchen alles andere, als eine reine Vereinschronik. Vielmehr wird dessen Gründung in die historischen Hintergründe zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeordnet und gibt damit Einblick in den Zeitgeist an einem ganz konkreten Beispiel.

Die zahlreichen Projekte, die die Gruppe seitdem erfolgreich durchgeführt hat, machen den zweiten des Büchleins aus, das zudem mit unzähligen bislang unveröffentlichten Bildquellen aus der Sammlung Albert Unglaubs versehen ist. Es ist daher nicht allein für alle Zeller Einwohner ein Fenster zurück auf die Geschichte ihrer Heimat, sondern bietet auch Geschichtsinteressierten interessante Einblicke.

Sie finden das Büchlein als eBook zum kostenlosen Download im ITunes-Store oder hier als PDF-Datei.

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses - ein kleiner Begleiter durch die Zeller St. Gallus-Kirche

Im Jahr 2016 kann die St. Gallus-Kirche in Zell das 180. Jubiläum ihrer Weihe feiern und damit zugleich auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Erst 1769 hatte man unter Pfarrer Georg Wunderlich den Neubau anstelle des in die Jahre gekommenen Gotteshauses abschließen können, bei dessen Gestaltung man auf die Formensprache des Barock zurückgegriff. Leider bestand dieser Prachtbau nur knapp siebzig Jahre, ehe er 1831 dem verheerenden Ortsbrand zum Opfer fiel, der viele Zeller ihrer Häuser und Vorräte beraubte. Durch den starken Zusammenhalt (und finanzieller Unterstützung aus München) gelang es schließlich, den Markt in den folgenden vier Jahren komplett wiederaufzubauen, ehe man 1835 auch die Arbeiten an der Kirche abschließen konnte.

Der neo-klassizistische Bau besticht allen voran durch seine puristische Ausstattung, wobei dennoch hier und da kleine Kunstwerke verborgen sind. Auf sie hinzuweisen und dazu einen Einblick in die Geschichte der Kirche zu geben ist Sinn des "Kleinen Begleiters", den man bei Interesse direkt vor Ort gegen eine kleine Spende, die der Kirchengemeinde zukommt, mitnehmen kann.

Alternativ dazu können Sie das eBook kostenlos im ITunes-Store herunterladen oder hier als PDF-Datei speichern.

 

Miscellanea Curiensia (65. Bericht)

Im Band enthalten:

Martina Michel und Adrian Roßner: Der Münchberger Stadtpark

Adrian Roßner: Der Arbeitskreis „Archäologie und Denkmalpflege“

Ritter, Bauern, Lutheraner - Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2017

Der reich bebilderte Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2017 bietet nicht allein einen Überblick über die unzähligen Exponate, sondern fasst zudem fundierte Aufsätze zu den neuesten Erkenntnissen der Forschung über die Vorgänge am Ende des Mittelalters zusammen.

Dabei stehen neben dem Verlauf und den Folgen der Reformation in Franken auch die Bauernaufstände von 1525 und die letzten Fehden des ländlichen Kleinadels im Fokus, was die Publikation zu einem tiefgreifenden Nachschlagewerk werden lässt.

Unser Fichtelgebirge Band 5

Auf 196 Seiten werden heimatkundliche Aufsätze veröffentlicht. Darin enthalten:

Adrian Roßner: Die Hülffe Gottes an der Saalequelle 

 


Unser Fichtelgebirge Band 6

Auf 176 Seiten werden heimatkundliche Aufsätze veröffentlicht. Darin enthalten:

Adrian Roßner: Des Roten Schlosses Untergang. Eine Geschichte der beiden Burgen auf dem Waldsteingipfel.

Adrian Roßner: Eine kurze Geschichte der Kartoffel

      

Waldsteinnebel - ein Kriminalroman aus dem Fichtelgebirge

"Waldsteinnebel" ist mein erster Roman, in dem ich eine (hoffentlich spannende) Kriminalgeschichte mit einer Reise durch die Mythen des Fichtelgebirges verwoben habe. Aus dem Inhalt:

Der junge Lehrer Ralf Benz kam eigentlich nur aufgrund der besseren Berufschancen nach Bayern, muss jedoch schon bald einsehen, dass in all jenen Klischees, die er als gebürtiger Hamburger vom Süden Deutschlands gehört hatte, tatsächlich ein Stückchen Wahrheit zu finden ist: Schnell sieht er sich mit unverständlichen Bräuchen aber auch mit dem berühmten Dorf-Klatsch konfrontiert. Als er jedoch das 150 Jahre alte Tagebuch eines jungen Mädchens entdeckt, das ein grausames Geheimnis offenbart, ist sein Interesse geweckt. Zusammen mit einer neugewonnen Freundin taucht er immer tiefer ein in die Geschichte und die Mythen der Region, die ihn auf die Spur eines Verbrechens führen, für das manche auch heute noch zu töten bereit sind.

Weidenberger Sagenbüchlein

Sagen üben schon seit jeher einen besonderen Reiz aus und vermögen bis heute, den Lesern einen wohligen Schauer über den Rücken rinnen zu lassen. Immerhin weiß niemand genau zu sagen, ob nicht auch die Erzählungen vom Wilden Jäger, dem Reiter ohne Kopf oder den Köhlerbuben von der Hohen Wacht jenen berühmten wahren Kern haben, der allen Legenden längst vergangener Tage nachgesagt wird. Die alten Geschichten aus der Weidenberger Region wieder "erzählbar" zu machen ist der Sinn des kleinen Büchleins, das mit wunderbaren Zeichnungen von Isolde Fickenscher abgerundet wird.

Auf den gut 70 Seiten findet sich demnach keine reine "Sagensammlung", wie es sie bereits mehrfach in guter Qualität gibt, sondern vielmehr ausformulierte Geschichten, die man - ganz wie die berühmten Märchen der Gebrüder Grimm - durchstöbern kann. Dabei wird zudem ein interessanter Blick zurück in die Vergangenheit und das Leben unserer Vorfahren ermöglicht. Bis heute gehören Sagen zu unserem wichtigsten Kulturgut - mit diesem Büchlein werden jene Erzählungen aus Weidenberg und Umgebung nach langer Zeit wieder einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

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