Aktuelle Mitteilungen


Studiogast bei "Wir in Bayern" - Die Sendung zum Nachsehen

Es war mir eine große Ehre, am 06. Juli live im Studio bei "Wir in Bayern" zu Gast sein zu dürfen. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie kostenlos in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks "nachsehen".

Studiogast bei Wir in Bayern

Es freut mich unheimlich, am 6. Juli live im Studio von „Wir in Bayern“ zu Gast sein zu dürfen. Die Sendung wird ab 16:15 im Bayerischen Rundfunk zu sehen sein. 

Portrait in "Zwischen Spessart und Karwendel"

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Buntgefärbtes Leben - 150 Jahre Aktienfärberei

Liebe Freunde, 
Nun ist es soweit - endlich können wir euch offiziell über ein tolles Projekt informieren, das die MünchBürger gemeinsam mit Martina Michel und der Stadtverwaltung Münchberg organisiert haben. Vor 150 Jahren wurde eine bedeutende Firma gegründet, deren Name bis heute stellvertretend für die große Rolle der Textilindustrie in unserer Region steht: Die Aktienfärberei.

 

Wenngleich die weitläufigen Anlagen mittlerweile verschwunden sind, bleibt "die Aktien" dennoch im Gedächtnis all derer erhalten, die (teils ihr Leben lang) in und mit ihr gearbeitet haben. Grund genug, der Geschichte des Betriebes in einer kleiner Ausstellung nachzuspüren. 

 

"Buntgefärbtes Leben - 150 Jahren Aktienfärberei Münchberg" versucht, durch unzählige, bislang unveröffentlichte Photographien aus der städtischen und privaten Sammlungen die Erinnerung an die einst prägende Firma wachzuhalten. Ergänzend dazu werden einige seltene Relikte in einer kleinen Vitrine präsentiert. Schaut also ab dem 5. Juni gerne im Rathaus vorbei und werft einen Blick in die Geschichte unserer Stadt.

 

Termine für die "Revolution am Waldstein"

Unser Fichtelgebirge 6 erschienen

Der neuste Band der Reihe "Unser Fichtelgebirge" ist erschienen und stellt auf 176 Seiten spannende Aufsätze zu Heimatkunde und Naturschutz unserer Heimat dar. Darunter befinden sich zwei Beiträge aus meiner Feder:
"Des Roten Schlosses Untergang" behandelt die Geschichte der beiden mittelalterlichen Burgen auf dem Gipfel des Großen Waldsteins.

"Eine kurze Geschichte der Kartoffel" stellt die lange gewünschte Publikation des Artikels zum Anbau der Knolle in Oberfranken dar. Nähere Infos zu den Bezugsquellen finden Sie im Buchlädla.

Eisenbahn-Romantik im Fichtelgebirge

Vor einem Dreivierteljahr war ein Drehteam der beliebten SWR-Sendereihe "Eisenbahn-Romantik" bei uns zu Gast, um sich auf eine Spurensuche nach den Fichtelgebirgsbahnen zu machen. Nun wurde das Ergebnis ausgestrahlt - und ich bin begeistert: Wunderbare Landschaften, aufrichtige, nette Menschen und eine bewegte Vergangenheit - all das hat unsere Heimat zu bieten und wurde nun in einem beeindruckenden Beitrag filmisch festgehalten. Hier gibt es den gesamten Film zum "Nachschauen".

 

Der Reiter ohne Kopf - ab sofort erhältlich

Das neue Buch „Der Reiter ohne Kopf. Sagen aus dem Fichtelgebirge“ ist ab sofort im Handel erhältlich: Zusammengefasst wurden 51 bislang großteils unbekannte Geschichten aus dem Fichtelgebirge, die, von Hartmuth Raabe mit passenden Zeichnungen illustriert, in eine mystische Zeit entführen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Buchlädla.

Revolution am Waldstein - neues Vortragsthema für 2018

Das große Jahresthema für 2018 steht fest: Nachdem ich mich in diesem Jahr dem "Totentanz im Fichtelgebirge" gewidmet hatte, liegt der Fokus auf der Krisenzeit von 1918 bis 1920 und damit auf einer Epochengrenze der deutschen Geschichte: Auf das Ende des imperialistischen Kaiserreichs folgten demokratische Revolutionen, die schließlich die Weimarer Republik begründeten und damit den Grundstock zur heutigen demokratischen Verfassung der Bundesrepublik legten. Mehr dazu im beigefügten Video. 

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Zeitkapsel in Weißdorf geöffnet

Am 21. August 2017 wurde in Weißdorf eine Zeitkapsel geöffnet, die man 1951 beim Bau der Christian-Seidel-Schule im Grundstein versenkt hatte. Ein Video, dass den "feierlichen Akt" zeigt und einigeweiterführende Informationen bereitstellt, finden Sie hier.

Waldsteinnebel erschienen

Mit "Waldsteinnebel" lege ich meinen ersten Roman vor, der neben einer (hoffentlich) spannenden Kriminalgeschichte auch in die Welt der Sagen und Mythen unserer Heimat einführt. Auf der Jagd nach der Lösung eines 150 Jahre altes Geheimnisses begibt sich der Protagonist, Ralf Benz, auf eine Spurensuche durch die bewegte Geschichte der Region rund um den mächtigen Waldstein, während ihm eine dunkle Gestalt auf den Fersen ist, die bereit scheint, für die Bewahrung des Rätsels selbst heute noch zu töten.

Nähere Informationen zum Buch finden Sie im Buchlädla oder unter www.waldsteinnebel.de

Neues Layout für die Homepage

Viele, die schon einmal einen Vortrag von mir besucht haben, wissen, dass ich aus einem alten Zeller Geschlecht, der Familie Ittner (besser bekannt als Wirtsgogl) stamme. Johann Ittner ist einer der Menschen, die ich unheimlich gerne persönlich kennengelernt hätte - ein typisches Original, redselig und unheimlich nett muss er gewesen sein; das jedenfalls berichten die unzähligen Anekdoten, die ich auch bei meinen Vorträgen hin und wieder zum Besten gebe. Mittlerweile habe ich einige Artefakte aus seinem alten Wirtshaus gesammelt, aber was fehlte, war eine zeitgenössische Ansicht. Ein sehr guter Freund hat mir beiliegende Postkarte geschenkt, worüber ich mich riesig gefreut habe; und ganz ehrlich: Awengla noss worn die Aang aa! Vielen Dank daher auch an dieser Stelle noch einmal. Als kleine Reminiszenz an meinen Ur-Ur-Großvater ziert die Ansicht für die nächste Zeit meine Seite.

 

 

 

 

Artikel zum Hydraulischen Widder erschienen

Im aktuellen Siebenstern ist mein Aufsatz zur Geschichte und Funktionsweise des "Hydraulischen Widders" am Waldstein erschienen. Wie immer, können Sie ihn unter "Publikationen" kostenlos herunterladen.

Ich "Habe die Ehre" beim BR

Am 31. Mai "Habe ich die Ehre" bei der gleichnamigen Sendung des Bayerischen Rundfunks im Studio Nürnberg zu Gast sein zu dürfen. Heiner Gremer und ich werden knapp zwei Stunden lang miteinander über Gott und Welt waafn und dabei auch den Stellenwert von Heimat und Regionalgeschichte diskutieren. Sie können die Sendung live über Bayern-Heimat verfolgen, oder aber anschließend über die Internetseite nachhören. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Eisenbahn-Romantik dreht im Fichtelgebirge

In der vergangenen Woche war ich mit dem Drehteam von "Eisenbahn-Romantik" unterwegs, um die Spuren der Fichtelgebirgsbahnen zu suchen. Hier ein Auszug aus dem Pressetext:

Vor 46 Jahren, am 25. September 1971, schnaufte zum letzten Mal ein Zug auf den in die Jahre gekommenen Gleisen zwischen Münchberg und Zell, wobei viele Bewohner der Waldsteingemeinden diese Gelegenheit nutzten, um sich gebührend von „ihrem Bockela“ zu verabschieden. Dieser Umstand erklärt, warum bei den vom MEC Hof organisierten Fahrten knapp 2000 Personen mit dem dampfbespannten Sonderzug hin- und hergondelten, von denen vielen vermutlich erst beim Ausstieg bewusstgeworden ist, dass damit auch ein Stück Heimatgeschichte unwiederbringlich verloren würde. Kurze Zeit später wurden die Gleise brachial aus dem Boden gerissen, mancher Bahnhof dem Erdboden gleichgemacht und damit die Erinnerung an den „Waldsteinexpress“, wie die Strecke im Volksmund hieß, mehr und mehr getilgt. Dabei stellte die Eisenbahn zum Beginn des 20. Jahrhunderts den Auslöser für das Umgreifen der Industrialisierung im Münchberger Land dar – galt, vielmehr noch, gar als Voraussetzung für den Einsatz der modernen Maschinen, die die Region schließlich an die Spitze der Textilproduktion katapultierten, wo sie aller Krisen zum Trotz bis heute steht: Immerhin bot die Ludwig-Süd-Nord-Bahn seit 1848 nicht allein Zugang zu den dringend benötigten Kohlevorkommen in Böhmen, sondern erweiterte durch immer besser ausgebaute Transportmöglichkeiten auch den Absatzmarkt für die heimischen Produkte. Kein Wunder also, dass man schon bald damit begann, von Münchberg aus die ländliche Peripherie mit Stichbahnen zu erschließen, um auch dort die Wirtschafts- wie Gesellschaftsstruktur entscheidend zu verändern.

Vom langen Kampf, den die Gemeinden rund um den Waldstein damals um ihre Bahn führten (alles in allem dauerte es knapp 10 Jahre, ehe die Trasse Aufnahme in das bayerische Lokalbahngesetz fand), zeugen heute, beinahe ein halbes Jahrhundert nach der letzten Fahrt, nur noch wenige zugewachsene Relikte. Sie aufzuspüren war das Ziel eines Filmteams der SWR-Kultsendung „Eisenbahn-Romantik“, deren Redakteurin, Susanne Mayer-Hagmann, durch einen Brief auf die bewegte Geschichte der Heimat aufmerksam geworden ist. Autor der Zeilen war der Zeller Historiker Adrian Roßner. „Ich bin selbst seit 23 Jahren ein großer Fan der Sendung und nachdem ich gesehen hatte, dass die Teams sich auch immer wieder auf die Suche nach längst abgebauten Lokalbahnen begeben, habe ich vor zwei Jahren ein paar Informationen zusammengestellt und sie an die Redaktion gesandt. Innerhalb kurzer Zeit habe ich eine Antwort darauf erhalten und nachdem man den Drehplan für das Jahr 2017 zusammengestellt hatte, rief mich Frau Mayer-Hagmann an und klärte den knapp einwöchigen Besuch ab.“ Seit Montag ist das Team seither auf Spurensuche durch das Fichtelgebirge unterwegs; in einer Landschaft, die einschneidend von der Eisenbahn geprägt worden ist und in der dennoch recht wenig an die Pionierzeit der Industrie erinnert. Genau diese Entwicklung ist es jedoch, die „Eisenbahn-Romantik“ in der knapp 30minütigen Sendung nachzeichnen möchte, wobei man sich neben der Trasse Münchberg-Zell auch die ehemalige Strecke Falls-Gefrees und die Verbindung Bayreuth-Weidenberg als Beispiel für den unterschiedlichen Umgang mit der Verkehrsgeschichte herausgenommen hat. Denn wenngleich auf Letztgenannter zwischenzeitlich wieder regelmäßig Züge verkehren, schlummern die beiden anderen Strecken noch immer im Dornröschenschlaf, während ihre letzten verbliebenen Bauwerke zusehends verfallen.

 

Bayerisches Landesausstellung 2017

Es freut mich sehr, bei der diesjährigen Bayerischen Landesausstellung vertreten sein zu dürfen: Im Rahmen des "Luther-Jahres" widmet sich das Haus der Bayerischen Geschichte dem spannenden Thema "Ritter, Bauern, Lutheraner", wobei auch die Fehde Franz von Sickingens betrachtet wird. Da sich von den im Rahmen des Bauernkriegs erfolgten Zerstörungen der Ebernburg und Nansteins Abbildungen im "Bamberger Burgenbuch" erhalten haben, steuerte ich einen erläuternden Text zum Ausstellungskatalog bei. Nähere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitband finden Sie unter http://www.hdbg.de/reformation/

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Der Siebenjährige Krieg in der Heimat

Zwischen 1756 und 1763 tobte sich einmal mehr die Kriegsfurie aus, als die alten Mächte - Preußen auf der einen, Österreich auf der anderen Seite - um die Stellung im Zentrum Europas stritten. Zwischenzeitlich ist viel zur hintergründigen Politik der beiden Regenten geschrieben worden. Was jedoch bei der Betrachtung dieser "Großen der Geschichte" übersehen wurde, sind die Auswirkungen ihres Handelns auf die "kleinen Leute", also jene, die nahe der Fronten lebten und deren Schicksale demnach direkt von den Kalkülen der europäischen Politik beeinflusst worden sind. Ich habe versucht, diese Lücke mit Blick auf das Hofer Land und das Fichtelgebirge einigermaßen zu schließen. Den entsprechenden Artikel "Die Heimat im Siebenjährigen Krieg", der im Heimatkalender 2017 erschienen ist, können Sie ab sofort hier kostenlos herunterladen

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Wahl zum stellv. Hauptvorsitzenden des FGV

Es freut - und ehrt - mich wirklich sehr, dass ich bei der gestrigen Jahreshauptversammlung des Fichtelgebirgsvereins nicht nur im Amt des Referenten für Heimat- und Brauchtumspflege bestätigt, sondern zudem einstimmig zum Stellvertretenden Hauptvorsitzenden gewählt worden bin. Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Hauptausschuss werde ich auch weiterhin daran arbeiten, unsere Heimat nach vorne zu bringen und danke allen Mitgliedern für ihr Vertrauen! 

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Waldsteinnebel erscheint im zweiten Quartal 2017

Es kannte keine Zeit. Anfang und Ende seiner Existenz waren eins – die Ewigkeit war seine Lebensdauer auf dieser Welt. Es kannte keine Geburt und keinen Tod. Jeden Abend erschien es von neuem, um seine Reise an jenem Punkt zu beginnen, wo sie auch das letzte Mal ihren Ausgang genommen hatte. Lediglich die Strecke, die es im Laufe einer Existenz zurücklegte, variierte je nachdem, wie gnädig ihm die Natur entgegenstand. Als Teil einer von einem Schöpfer erschaffenen Welt war es selbst zum Lebensspender geworden, zum Gleichmacher aller Existenz, die es mit seinem feinen Tuch umgarnte. Darin lag der Sinn seiner Odyssee – nicht das Ende war es, wohin es strebte, sondern der Weg selbst lieferte den Grund, sich jeden Abend aufs Neue an den Anfang zurückzubegeben, um eine Reise anzutreten, die erst in der Ewigkeit ihren Abschluss finden würde. Am Ende jedoch erwartete es nicht der Tod, sondern lediglich der Übergang in einen neuerlichen Beginn allen Strebens, der es in eine ihm unbekannte Form brachte. Es verschwand nie, es löste sich nicht auf, es wurde lediglich unsichtbar, zerfiel in Myriaden kleinster Teile, die sich am nächsten Abend wieder zusammenfinden würden, um ihm erneut jene Form zu geben, die es liebte. Jene Gestalt, die es annahm, um seine Reise zu beginnen. Die Unendlichkeit war seine Lebenszeit, sein Licht am Ende des Tunnels war die Schwärze der Nacht.

 

Diese Zeilen stammen aus einem kleinen “Geheim-Projekt”, das mich in der letzten Zeit beschäftigt hat: An sich spielte ich, da ich immer wieder Sagen für verschiedene Lesungen schreibe, schon lange mit dem Gedanken, diese Erzählungen unserer Ahnen in einer fiktiven Geschichte zu verbinden. Nun, nach zwei Jahren Arbeit, sind die 220 Seiten des Romans “Waldsteinnebel” fertig, was mich wirklich riesig freut.

“Der junge Lehrer Ralf Benz kam eigentlich nur aufgrund der besseren Berufschancen nach Bayern, muss jedoch schon bald einsehen, dass in all jenen Klischees, die er als gebürtiger Hamburger vom Süden Deutschlands gehört hatte, tatsächlich ein Stückchen Wahrheit zu finden ist: Schnell sieht er sich mit unverständlichen Bräuchen aber auch mit dem berühmten Dorf-Klatsch konfrontiert. Als er jedoch das 150 Jahre alte Tagebuch eines jungen Mädchens entdeckt, das ein grausames Geheimnis offenbart, ist sein Interesse geweckt. Zusammen mit einer neugewonnen Freundin taucht er immer tiefer ein in die Geschichte und die Mythen der Region, die ihn auf die Spur eines Verbrechens führen, für das manche auch heute noch zu töten bereit sind.”

 

Es handelt sich demnach um einen “Sagenkrimi”, der (das war mir besonders wichtig) möglichst viele reale Tatsachen miteinander verbindet, um daraus eine spannende Jagd nach der Lösung des Geheimnisses des Waldsteins zu machen. Die Handlung selbst findet rund um den Berg statt - neben Münchberg und Zell tauchen verschiedene Orte auf, die sicher viele von euch schon einmal besucht haben und deren ganz eigene Geschichte Teil des Rätsels ist. Ich hatte ursprünglich nicht vor, das Buch tatsächlich zu veröffentlichen, da ich es in erster Linie “für mich” geschrieben habe. Allerdings habe ich mich bei einer Führung aweng verplappert und bekomme seitdem immer wieder Anfragen, “wies denn edzderd eigentlich mit dem Romon ausschaut”. Daraufhin habe ich einige Exemplare gedruckt und an verschiedene Probeleser gegeben, die mich dazu ermutigt haben, den nächsten Schritt zu wagen: Das Buch wird voraussichtlich im Mai beim Verlag "Koberger und Kompany" aus Nürnberg erscheinen. Alle aktuellen Informationen zum derzeitigen Stand finden Sie auch auf der Seite www.waldsteinnebel.de 

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Totentanz im Fichtelgebirge - erster Artikel erschienen

Auf die Spuren der Pest im Fichtelgebirge begebe ich mich in diesem Jahr nicht allein in Form von Vorträgen (s.u.), sondern auch mit verschiedenen Aufsätzen, die im Laufe der Zeit publiziert werden. Ein erster Text, der als Einführung in die Thematik zu verstehen ist, erschien in der neuesten Ausgabe des Siebenstern und kann - wie immer - kostenlos unter "Publikationen" heruntergeladen werden.

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Zeitkapsel in Münchberg geöffnet

Am 9. Februar 2017 wurde in Münchberg eine Zeitkapsel geöffnet, die man 1925 beim Bau der Pocksbrücke eingemauert hatte. In der Metallröhre befand sich eine versiegelte Papprolle, die verschiedene Objekte der Stadtgeschichte enthielt: Eine kurze Chronik der Pocksbrücke nebst Beschluss, den Neubau zu beginnen und Informationen zu den ausführenden Firmen, die von allen damals "aktiven" Stadträte unterzeichnet worden ist. Ferner waren historische Aufnahmen der alten Brücke, sowie eine Gesamtansicht der Stadt Münchberg anno 1925 dabei. Schließlich klimperten noch einige Münzen auf den Tisch: "je ein alter Reichspfennig und ein Zweipfennigstück, aus der Zeit um 1925 ein Rentenpfennig, ein Renten-Zweipfennigstück, ein Fünfreichspfennig-Stück, je ein Zehn- und 50-Rentenpfennigstück, eine Reichsmark, ein Zweireichsmark-Stück und ein Dreireichsmark-Stück, herausgegeben als Jubi-läumsmünze anlässlich der Feier der 1000-jährigen Zugehörigkeit der Rheinlande zum Deutschen Reich" (Frankenpost). Ein Video der Öffnung finden Sie hier

Das Geheimnis der Saalequelle

Schon vor einiger Zeit ist meinem guten Freund Rainer Stäudel und mir mittels "hochmodernen Technik" ein Blick in ein bis dato vollends unbekanntes Stollensystem am Waldstein gelungen. Nachdem mittlerweile bereits in mehreren Artikeln, die Sie in der Aufstellung der Publikationen finden, über die Geschichte des Bergwerks "Hülffe Gottes" berichtet worden ist, haben wir die Aufnahmen nun in einem Video verarbeitet, das Sie sich hier ansehen können. Bitte bedenken Sie dabei, dass diese Befahrung die erste nach gut 200 Jahren darstellt.

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Gery's gut gelaunter Gast

Am 9. Januar war ich Gery's gut gelaunter Gast bei Extra-Radio 88.0. Noch einmal herzlichen Dank für das nette Gespräch über Archivpflege, Heimatforschung und "anderes schess Gewaaf" an Gery Gerspitzer! Alle, die das Interview nicht live verfolgen konnten, finden es hier zum kostenlosen Nachhören.

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Die erleuchtete Stadt

Gerade in der dunklen Jahreszeit können wir froh sein über jene kleinen Schalter, die unsere Zimmer mit nur einem Klick in ein freundliches Licht tauchen. Noch vor 100 Jahren war die Elektrizität (oder auch "Elekterität", wie man in manch zeitgenössischen Briefen liest) ein wahres Wunder der Technik, bei dem man gar Bezüge zu Prometheus und den Diebstahl des göttlichen Feuers herstellte, wie historische Zierelemente an den einstigen "E-Werken" zeigen.

 

Über die Anfänge der Elekteri...pardon...Elektrizität in unserer Region berichtet ein neuer Artikel im Münchberger Stadtmagazin, den Sie unter "Publikationen" kostenlos herunterladen können.

Aktueller Stand des Projekts "Hydraulischer Widder"

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"700 Jahre Walpenreuth und Tannenreuth" ab sofort erhältlich

Nach beinahe fünf Jahren konnte die Arbeit am Buch "700 Jahre Tannenreuth und Walpenreuth" nun fertiggestellt werden. Auf gut 150 Seiten führt es nicht allein in die Geschichte der beiden 1317 erstmals urkundlich erwähnten Dörfer ein, sondern zeigt in reich bebilderten Aufsätzen allen voran, wie sich das Leben in unserer Heimat in den letzten Jahrhunderten verändert hat.

Ähnlich, wie auch bei der Chronik von Münchberg, handelt es sich dabei keineswegs um ein wissenschaftliches Werk - vielmehr soll es vor allem dazu anregen, sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte unserer Heimat zu machen. In unzähligen Artikeln (darunter Leben und Arbeiten, Wohnen früher und heute, Schulgeschichte(n) und viele mehr) werden vielfältige Kapitel aufgeschlagen und eingehend beleuchtet. Für die großartige Unterstützung danken wir Hr. Thomas Kropp, der das Layout übernommen hat.

Das Buch wird in den nächsten Wochen an die Druckerei gehen und im vierten Quartal 2016 erscheinen (also rechtzeitig, um einem lieben Menschen damit eine Weihnachtsfreude zu bereiten).
Nähere Informationen zum Veröffentlichungstermin werden rechtzeitig auf dieser Seite bekanntgegeben.

Edit:

Die Vorstellung des Buches fand am 13. November 2016 um 15.00 Uhr im Gasthof Waldfrieden in Walpenreuth statt. Verkaufsstart war am folgenden Montag.

 

Edit 2:

Das Buch ist ab sofort erhältlich! Eine Liste mit allen Verkaufsstellen finden Sie im "Buchlädla".

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Vortragsthema 2017

Diejenigen, die bereits Vorträge von mir besucht haben, wissen, dass ich in jedem Jahr ein neues “großes Thema” bearbeiten möchte. Nachdem 2016 die Industrialisierung (und damit einhergehend der Siegeszug der Dampfmaschine) im Mittelpunkt stand, folgt im nächsten Jahr ein schauriges Kapitel unserer Vergangenheit: die Zeit des Schwarzen Todes.

 

Die Pest gilt bis heute als eine der katastrophalsten Seuchen unserer Geschichte und forderte in ganz Europa Millionen von Opfern. Auf der Suche nach den Gründen für den Ausbruch der Krankheit schreckte man nicht davor zurück, „Andersgläubige“ zur Verantwortung zu ziehen, um damit das angebliche Strafgericht Gottes aufzuschieben. Auch im Fichtelgebirge griff in jener Zeit der Aberglauben von neuem um sich: Pesthäuche sollten eingemauert werden, Himmelsbriefe Schutz vor den Miasmen gewähren und Bannsprüche den Tod am Betreten des Hauses hindern. Auf der Suche nach den historischen Hintergründen und den Folgen der Seuche bietet der Vortrag demnach auch eine Gesellschaftsgeschichte der Region.

 

Termine bei Vereinen und in verschiedenen Lokalitäten werden gegen Jahresende veröffentlicht.

 

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Die Heimat im Siebenjährigen Krieg

Der neue Heimatkalender für Fichtelgebirge, Frankenwald und Vogtland ist ab sofort im Handel erhältlich! Die jährlich erscheinende Publikation zählt mittlerweile zu den wichtigsten ihrer Art für den gesamten nordoberfränkischen Raum - immerhin vereint sie interessante Aufsätze zu den verschiedensten Themen mit Erzählungen "vo frieher" und einer guten Übersicht über die wichtigsten Termine im kommenden Jahr.

 

Auch ein Aufsatz aus meiner Feder hat wieder ihren Weg in das Heftchen gefunden: "Die Heimat im Siebenjährigen Krieg" beschreibt die Auswirkungen des Kräftemessens zwischen König Friedrich von Preußen und Maria Theresia von Österreich auf die Region Bayreuth/Münchberg/Hof anhand bislang recht unbekannter Quellen. Dabei steht nicht allein die chronologische Aufarbeitung der Truppendurchzüge im Vordergrund, sondern auch die Untersuchung der Begleitumstände für die einfachere Bevölkerung.

Das Büchlein ist für 5€ im Handel erhältlich.

Ältere Aufsätze finden Sie unter Publikationen zum kostenlosen Download hinterlegt.

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Der Siegeszug der Feuermaschine

Bis heute lassen Dampfmaschinen die Herzen von Technikfreunden höherschlagen, ziehen die schwarzen Ungetüme Jung und Alt in ihren rauchigen Bann. Der Einsatz der Kolosse hat auch die Wirtschaft des Fichtelgebirges nachhaltig verändert und doch kann man in unserer Region nicht von einer ähnlichen "Revolution" ausgehen, wie man sie aus England kennt. Einen kurzen Blick in die Industriegeschichte werfe ich in meinem neuen Artikel "Die Feuermaschine im Fichtelgebirge", der sich in erster Linie mit der Entwicklung während der proto-industriellen Epoche befasst. 

 

Der Beitrag ist zugleich ein kleiner Vorgeschmack auf den Aufsatz "Zwischen Tradition und Moderne", der Ende des Jahres im Archiv für Geschichte von Oberfranken erscheinen wird. Bis dahin können Interessierte die Kurzfassung unter "Publikationen" - wie immer kostenlos  - herunterladen.

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Die Glocken der Münchberger Stadtkirche

Kirchenglocken gehören zu den interessantesten Zeugen der Vergangenheit: Nicht allein ist ihr Schall, der schon unseren Vorfahren die Zeit kundtat, bis heute ein sicheres Zeichen für "Heimat", das weithin in die Landschaft strahlt, auch lassen die teils in den Glocken verewigten Inschriften spannende Blicke in die Geschichte zu. 

 

Während viele von ihnen allen voran während der beiden Weltkriege verstummten, um aus ihrem edlen Metall Patronen zu gießen, die man auf die "Feinde des Vaterlandes" schoss, haben sich die Exemplare der Münchberger Stadtkirche aus dem Jahr 1733 bis heute erhalten.

Ihnen ist der neueste Artikel in der Kategorie "Wussten Sie schon...?" gewidmet, der im aktuellen Stadtmagazin publiziert worden ist. Sie finden den Aufsatz unter "Publikationen" kostenlos zum Download hinterlegt.

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