Führungen am Großen Waldstein


Der Große Waldstein im Fichtelgebirge hat eine abwechslungsreiche und sagenhafte Geschichte aufzuweisen. Schon in der Vorzeit diente er als Rast-und Wohnstätte der hier angesiedelten Menschen. Im 12.Jahrhundert bauten die Waldsteiner eine erste Burg am Fuße des sog. Schüsselfelsens. Von dieser Anlage sind heute nur noch einige Mauerreste erhalten. Nach umfangreichen Ausgrabungen zählt sie aber zu den am besten erforschten niederadeligen Burgen in Bayern. Im 14.Jahrhundert errichteten die Ritter von Sparneck eine zweite Burg auf dem hohen westlichen Felsen. Sie wurde durch die Strafexpedition des Schwäbischen Bundes wegen der Absberger Fehde und dem Fränkischen Krieg 1523 fast vollständig zerstört, doch thront ihr Stumpf noch immer majestätisch auf dem Felsplateau.

Andererseits hat der Gipfel auch schaurig-schöne Seiten: Noch heute soll man das Wehklagen eines Ritters in dem alten Gemäuer der Burg hören. Der Teufel spielt mit eisernen Karten auf dem Teufelstisch, die Totenmessen im Fels locken ahnungslose Wanderer in die Tiefe, die Moosmännlein schenken einem goldene Ziegelsteine und die Wunderblume ist der Schlüssel zu den Schätzen des Bergs. Ursprünglich erzählte man sich Sagen, um Ursachen für das Unergründliche zu finden. Doch auch wenn wir heute in unserer technischen Welt fast keine unerklärlichen Phänomene mehr kennen, so zucken wir trotzdem noch zusammen, wenn wir das Rauschen in den Bäumen hören-es könnte ja die Wilde Jagd sein, die ihr Unwesen treibt.

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Flyer für Führungen über den Großen Waldstein
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