Aktuelle Mitteilungen


Aktueller Stand des Projekts "Hydraulischer Widder"

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"700 Jahre Walpenreuth und Tannenreuth" ab sofort erhältlich

Nach beinahe fünf Jahren konnte die Arbeit am Buch "700 Jahre Tannenreuth und Walpenreuth" nun fertiggestellt werden. Auf gut 150 Seiten führt es nicht allein in die Geschichte der beiden 1317 erstmals urkundlich erwähnten Dörfer ein, sondern zeigt in reich bebilderten Aufsätzen allen voran, wie sich das Leben in unserer Heimat in den letzten Jahrhunderten verändert hat.

Ähnlich, wie auch bei der Chronik von Münchberg, handelt es sich dabei keineswegs um ein wissenschaftliches Werk - vielmehr soll es vor allem dazu anregen, sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte unserer Heimat zu machen. In unzähligen Artikeln (darunter Leben und Arbeiten, Wohnen früher und heute, Schulgeschichte(n) und viele mehr) werden vielfältige Kapitel aufgeschlagen und eingehend beleuchtet. Für die großartige Unterstützung danken wir Hr. Thomas Kropp, der das Layout übernommen hat.

Das Buch wird in den nächsten Wochen an die Druckerei gehen und im vierten Quartal 2016 erscheinen (also rechtzeitig, um einem lieben Menschen damit eine Weihnachtsfreude zu bereiten).
Nähere Informationen zum Veröffentlichungstermin werden rechtzeitig auf dieser Seite bekanntgegeben.

Edit:

Die Vorstellung des Buches fand am 13. November 2016 um 15.00 Uhr im Gasthof Waldfrieden in Walpenreuth statt. Verkaufsstart war am folgenden Montag.

 

Edit 2:

Das Buch ist ab sofort erhältlich! Eine Liste mit allen Verkaufsstellen finden Sie im "Buchlädla".

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Vortragsthema 2017

Diejenigen, die bereits Vorträge von mir besucht haben, wissen, dass ich in jedem Jahr ein neues “großes Thema” bearbeiten möchte. Nachdem 2016 die Industrialisierung (und damit einhergehend der Siegeszug der Dampfmaschine) im Mittelpunkt stand, folgt im nächsten Jahr ein schauriges Kapitel unserer Vergangenheit: die Zeit des Schwarzen Todes.

 

Die Pest gilt bis heute als eine der katastrophalsten Seuchen unserer Geschichte und forderte in ganz Europa Millionen von Opfern. Auf der Suche nach den Gründen für den Ausbruch der Krankheit schreckte man nicht davor zurück, „Andersgläubige“ zur Verantwortung zu ziehen, um damit das angebliche Strafgericht Gottes aufzuschieben. Auch im Fichtelgebirge griff in jener Zeit der Aberglauben von neuem um sich: Pesthäuche sollten eingemauert werden, Himmelsbriefe Schutz vor den Miasmen gewähren und Bannsprüche den Tod am Betreten des Hauses hindern. Auf der Suche nach den historischen Hintergründen und den Folgen der Seuche bietet der Vortrag demnach auch eine Gesellschaftsgeschichte der Region.

 

Termine bei Vereinen und in verschiedenen Lokalitäten werden gegen Jahresende veröffentlicht.

 

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Die Heimat im Siebenjährigen Krieg

Der neue Heimatkalender für Fichtelgebirge, Frankenwald und Vogtland ist ab sofort im Handel erhältlich! Die jährlich erscheinende Publikation zählt mittlerweile zu den wichtigsten ihrer Art für den gesamten nordoberfränkischen Raum - immerhin vereint sie interessante Aufsätze zu den verschiedensten Themen mit Erzählungen "vo frieher" und einer guten Übersicht über die wichtigsten Termine im kommenden Jahr.

 

Auch ein Aufsatz aus meiner Feder hat wieder ihren Weg in das Heftchen gefunden: "Die Heimat im Siebenjährigen Krieg" beschreibt die Auswirkungen des Kräftemessens zwischen König Friedrich von Preußen und Maria Theresia von Österreich auf die Region Bayreuth/Münchberg/Hof anhand bislang recht unbekannter Quellen. Dabei steht nicht allein die chronologische Aufarbeitung der Truppendurchzüge im Vordergrund, sondern auch die Untersuchung der Begleitumstände für die einfachere Bevölkerung.

Das Büchlein ist für 5€ im Handel erhältlich.

Ältere Aufsätze finden Sie unter Publikationen zum kostenlosen Download hinterlegt.

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Der Siegeszug der Feuermaschine

Bis heute lassen Dampfmaschinen die Herzen von Technikfreunden höherschlagen, ziehen die schwarzen Ungetüme Jung und Alt in ihren rauchigen Bann. Der Einsatz der Kolosse hat auch die Wirtschaft des Fichtelgebirges nachhaltig verändert und doch kann man in unserer Region nicht von einer ähnlichen "Revolution" ausgehen, wie man sie aus England kennt. Einen kurzen Blick in die Industriegeschichte werfe ich in meinem neuen Artikel "Die Feuermaschine im Fichtelgebirge", der sich in erster Linie mit der Entwicklung während der proto-industriellen Epoche befasst. 

 

Der Beitrag ist zugleich ein kleiner Vorgeschmack auf den Aufsatz "Zwischen Tradition und Moderne", der Ende des Jahres im Archiv für Geschichte von Oberfranken erscheinen wird. Bis dahin können Interessierte die Kurzfassung unter "Publikationen" - wie immer kostenlos  - herunterladen.

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Die Glocken der Münchberger Stadtkirche

Kirchenglocken gehören zu den interessantesten Zeugen der Vergangenheit: Nicht allein ist ihr Schall, der schon unseren Vorfahren die Zeit kundtat, bis heute ein sicheres Zeichen für "Heimat", das weithin in die Landschaft strahlt, auch lassen die teils in den Glocken verewigten Inschriften spannende Blicke in die Geschichte zu. 

 

Während viele von ihnen allen voran während der beiden Weltkriege verstummten, um aus ihrem edlen Metall Patronen zu gießen, die man auf die "Feinde des Vaterlandes" schoss, haben sich die Exemplare der Münchberger Stadtkirche aus dem Jahr 1733 bis heute erhalten.

Ihnen ist der neueste Artikel in der Kategorie "Wussten Sie schon...?" gewidmet, der im aktuellen Stadtmagazin publiziert worden ist. Sie finden den Aufsatz unter "Publikationen" kostenlos zum Download hinterlegt.

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Ansichten aus der Heimat online durchstöbern

Ich wurde in der letzten Zeit immer wieder kontaktiert, da in Artikeln, die ich für verschiedene Magazine schreibe, immer wieder einmal Naturphotos auftauchen, die einige Leser gerne im Original haben möchten. Das freut mich selbstverständlich sehr!

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied der Community "EyeEm", auf der Sie nicht allein meine Aufnahmen, sondern die unzähliger Hobby-Photografen finden und downloaden können. Schauen Sie einfach einmal dort vorbei!

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"Kleiner Kirchenbegleiter" erscheint im Oktober

Die Zeller St. Gallus-Kirche kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Schon im 15. Jahrhundert wurde ein erstes Gotteshaus an ihrem Standort erwähnt, das jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach lediglich aus Holz bestand. Pfarrer Georg Wunderlich war es schließlich, der das Bauwerk in den Formen des Barocks 1769 komplett aus Stein neu errichten ließ. Nur knapp siebzig Jahre prägte der markante Bau die "Skyline" Zells, ehe er 1831 ein Raub des letzten großen Ortsbrandes geworden ist.

 

Bis 1836 zogen sich anschließend die Arbeiten hin, ehe die Zeller endlich wieder eine Kirche im Zentrum ihres kleinen Marktes hatten. Das 180. Jubiläum der Weihe kann in diesem Jahr im Rahmen eines Festgottesdienstes am 16. Oktober feierlich begangen werden. Zusätzlich dazu habe ich einen "Kleinen Begleiter" für die Besucher des Gotteshauses zusammengestellt, der neben der Historie auch die Architektur aufgreift. Das Heftchen befindet sich derzeit im Druck und kann ab Oktober für einen symbolischen Betrag, der als Spende an die Kirchengemeinde abgeführt wird, vor Ort erstanden werden.

 

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"Das Backöfele ist Geschichte" - eine Stellungnahme

„The Times they are changing“ schmetterte vor einigen Jahrzehnten Bob Dylan ins Mikrofon und verwies damit auf die Vergänglichkeit scheinbar allen Seins – wie eine Art modernes memento mori sollen uns diese Zeilen daran erinnern, dass alles einem Wandel unterliegt, den selbst wir, die wir uns der Grenzen unserer Macht immer weniger bewusst sind, nicht aufhalten können. Gerade deshalb jedoch scheint es umso wichtiger, sich einige Konstanten in der sich um uns verändernden Welt aufrecht zu halten, um damit auf eben das zu verweisen, was schon lange Zeit vergangen ist. Nicht umsonst ist der Mensch ein Wesen, das sich „Denkmäler“ errichtet, um damit an glorreiche, wie dunkle Zeiten seiner eigenen Geschichte zu erinnern, ehe sie dem Vergessen anheimfallen und damit den Blick auf vergangene Fehler und richtige Entscheidungen verklären.

 

Auch im Fichtelgebirge stehen solche Denkmäler als Zeugen längst vergangener Tage, doch handelt es sich dabei nicht um in den Himmel strebende Bismarcktürme, mit denen manche Metropole an den stolzen Nationalismus des späten 19. Jahrhunderts erinnert, sondern meist um Konstruktionen, die seit jeher einem Zweck dienen: Den Wanderern die Schönheit unserer Region vor Augen zu führen. Meist als einfache Bauwerke errichtet, gelten sie, die sie eigentlich nur der Mittler der Kultur sein sollten, mittlerweile selbst als deren fester Bestandteil und prägen mit ihrem markanten Aussehen Ansichtskarten, Wanderabzeichen und sonstige Souvenirs. Ein solcher Zeuge längst vergangener Tage findet sich auch auf dem Schneeberg; im Schatten des mächtigen Turmes (der zurecht als Mahnmal an die Jahre des schwelenden Konflikts zwischen Ost und West unter Denkmalschutz steht) erhebt sich, vom Wind und Wetter vergangener Generationen stark malträtiert, das „Backöfele“. Der hölzerne Turm wurde 1926 unter schwersten Anstrengungen von den Mitgliedern des Fichtelgebirgsvereins errichtet und löste einige ältere Konstruktionen ab, die jedoch meist nur aus einfachen Geländern und Leitern bestanden hatten. Natürlich bezog man damals auch den Geist der Zeit mit ein: Der Erste Weltkrieg war verloren, das Kaiserreich, 1871 euphorisch bejubelt, nurmehr eine traurige Erinnerung an längst vergangene Zeiten. Mit der „Weimarer Republik“ wollte man einen Neuanfang wagen und dabei zugleich auf die Ideale der ersten Revolution von 1848 zurückverweisen.

 

Während jedoch in Berlin und anderen Metropolen das Leben pulsierte und die „Goldenen Zwanziger“ im Takt von Josephine Bakers Charleston tanzten, hatte das Fichtelgebirge mit ersten Krisen zu kämpfen. Insbesondere die schwache Wirtschaftskraft machte den Bewohnern der ländlichen Regionen zu schaffen. Ein letztes Mal blickte man mit Stolz zurück auf das, was unter Wilhelm den „Geist der Deutschen“ beflügelt hatte: Das Germanentum galt als Ideal der eigenen Geschichte und wurde in Gedichten, Epen, Opern und Theatern besungen. Während in Bayreuth die Aufführungen der Wagner-Stücke die Menschen an jene Mythen erinnerten, zelebrierte man im Fichtelgebirge die letzten Ausläufer der deutschen Romantik: Am Waldstein beispielsweise erinnerten sich die Zuschauer durch Sümmerers „Wunderblume“ an die Sagen und Legenden ihrer Heimat und am Schneeberg lehnte man die Gestaltung des neuen Aussichtsturmes an die Konstrukte der verklärt germanischen Kulte an.

 

Ihn als „nicht mehr zeitgemäß“ zu bezeichnen, entbehrt daher m.E. jedweder Grundlage. Man sollte ihn nicht allein auf den historischen Kontext beschränken, den er zu verkörpern scheint, sondern vielmehr als „Denk-Mal“ unserer Geschichte. Selbst wenn wir heute wissen, welche Ansprüche Bismarck eigentlich verfolgte, käme niemand auf die Idee, einen der ihm geweihten Türme einfach abzureißen. Immerhin dienen sie nicht allein seinem Andenken, sondern zeigen allen voran auf, welche Geisteshaltung unsere Vorfahren angenommen hatten, und erlauben damit einen Blick zurück auf unsere eigene Vergangenheit.

 

Wenn demnach das Backöfele aufgrund baulicher Mängel demontiert werden muss, ist dies vollends nachvollziehbar und eben jenem Wandel zuzuschreiben, der auch vor starken Eichenbohlen nicht Halt macht. Allerdings gibt es meiner Meinung nach keinerlei Grund, etwas, das seit 90 Jahren die Landschaft prägt und damit ein Sinnbild für unsere Region geworden ist, durch einen kompletten Neu-Entwurf zu ersetzen. Jedes Kind im Fichtelgebirge kennt die markante Konstruktion, viele verbinden schöne Erinnerungen an Schulausflüge mit den alten Eichenstämmen. Als Menschen, die sich ihren Traditionen verbunden fühlen, sollten wir ein solches Denkmal nicht einfach opfern, sondern vielmehr dazu beitragen, dass sich in einer Welt, die sich stetig schneller zu verändern scheint, wenigstens einige wenige Konstanten erhalten. Nicht allein, um von vergangenen Tagen zu künden und den Blick auf die eigene Geschichte (und damit auch auf die Gegenwart) zu stärken, sondern um jene Symbole unserer Heimat aktiv zu pflegen, die weit über ihre Grenzen hinaus von ihr berichten. Der Turm dient demnach nicht allein als Zeuge der 1920er Jahre, sondern auch als Beispiel für die Schaffenskraft unserer Ahnen, die ihn in Handarbeit errichtet hatten, um damit ihrem Stolz auf die Heimat Ausdruck zu verleihen. „Der Backöfeleturm ist Geschichte“ sollte daher wörtlich zu verstehen sein: Er ist tatsächlich ein Teil von ihr.

 

Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins

Auch der FGV selbst hat sich nach einer Besprechung im Hauptausschuss entsprechend geäußert: Eine Neukonstruktion ist aus nachvollziehbaren Gründen notwendig, doch spricht sich der Verein für einen Nachbau des Originals (unter Einhaltung neuer Sicherheitsaspekte) aus.

 

(Photo von fichtelgebirge-oberfranken.de)

 

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Dem Bilmesschneider auf der Spur

Mein neuer Artikel, der sich mit dem Phänomen des sogenannten "Bilmesschneiders" befasst, ist im aktuellen Siebenstern erschienen. Sie finden ihn - wie gewohnt - hier zum kostenlosen Download hinterlegt.

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Spuren der Geschichte unter dem Putz der Gegenwart verborgen

Es ist eine Art Bewegung geworden: Überall in der Region berufen sich Menschen auf das kulturelle und bauliche Erbe ihrer Heimatstädte. Egal, ob in Münchberg (siehe dazu die Homepage der AG Fachwerkhaisla) oder auch in Bayreuth, wo sich Norbert Hübsch für die Freilegung der alten Fassaden einsetzt. Jeder, unbedacht der Tatsache, ob er sich für alte Bautechniken begeistern kann, oder sich nur am schönen Anblick erfreut, weiss gut restaurierte Fachwerkhäuser zu schätzen. Dass der Bayreuther und Hofer Raum keinerlei Bezug zu diesem gerade in der Fränkischen Schweiz bis heute stark vertretenen Stil hat, ist leicht durch die vielen Ortsbrände zu erklären, die zahllose der mittelalterlichen Strukturen zerstört haben. Daher jedoch ist es m. E. nach umso wichtiger, die letzten erhaltenen Exemplare entsprechend zu schützen, um damit nicht allein die Konstruktionen des 19. Jahrhunderts ins rechte Licht zu rücken, sondern alle Kapitel der Vergangenheit angemessen zu beleuchten. Wer ein historisches Fachwerk an seinem Wohnhaus vermutet, kann sich übrigens jederzeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Verbindung setzen, um sich zu einer womöglichen Freilegung beraten zu lassen.

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Sonderführung auf den Spuren großer Münchberger

Münchberg zieht an – dieses Motto gilt nicht nur mit Blick auf die aktuelle Lebensqualität in der Stadt, sondern hatte auch in deren bewegter Vergangenheit immer wieder großen Zuspruch widerfahren. Unter die vielen Einwohner, die Münchberg als ihre Heimat betrachten, fallen indes auch solche, die man getrost als „VIPs“ bezeichnen könnte – immerhin sind ihre Taten und ihr Wirken weit über die oberfränkischen Grenzen hinaus bekannt geworden. Seien es der Feuerzeug-Erfinder Johann Wolfgang Döbereiner, der Luftschiffkapitän Georg Hacker, der Strickmaschinenkonstrukteur Robert Zahn oder auch der Automobil-Pionier August Horch. Alle stehen in einer engen Verbindung zu Münchberg und der näheren Region, sodass sie es verdienen, im Zuge des diesjährigen „Tags der Franken“ ins rechte Licht gerückt zu werden.

Die Stadt Münchberg ehrt ihre berühmten Söhne und Töchter in diesem Zusammenhang auf vielfältige Weise: Ab dem 27. Juni wird eine Ausstellung im Rathaus anhand unzähliger Objekte und Photographien auf ihre Lebensgeschichte verweisen. Sie ist zu den normalen Öffnungszeiten der Behörde zu besichtigen. Am 03. Juli indes wird sich einer der VIPs selbst ein wenig näher vorstellen: Georg Hacker, der 1909 mit dem Zeppelin über Münchberg fuhr, führt ab 14 Uhr alle Interessierten durch die Stadt, um an den Geburts- und Wirkungsstätten der lokalen Größen ein wenig aus deren Erlebnissen zu erzählen. Treffpunkt ist das Rathaus - nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

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Der Hydraulische Widder soll wieder "klopfen"

Seit gut fünfzig Jahren pochte am Waldstein einer der letzten seiner Art - ein sogenannter Hydraulischer Widder verrichtete nahe eines der Rundwege tagtäglich seine Arbeit, die darin bestand, frisches Quellwasser zum Unterkunftshaus zu pumpen. Das besondere an diesem mechanischen Wunderwerk ist die Tatsache, dass es komplett ohne fremde Energie funktioniert, sondern allein die Fließkraft des Wassers nutzt. Nachdem die Anlage einige Jahre außer Betrieb gewesen ist, laufen derzeit die Vorbereitungen, um sie wieder instandzusetzen und anschließend in einen neuen Themenwanderweg zu integrieren. Das Projekt wird vom Fichtelgebirgsverein zusammen mit der Wirtschaftsregion Hochfranken durchgeführt, wobei wir hoffen, noch in diesem Jahr wieder das charakteristische Pochen inmitten des Waldes erschallen zu lassen. Neuigkeiten erfahren Sie an dieser Stelle!

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Hussitenführung in Hof - Nochkaddn

Zum wiederholten Male war ich bei der Hussitenführung in Hof dabei - und einmal mehr war es ein wunderbares Erlebnis! Nicht allein an die interessierten Besucher ergeht daher ein herzliches Dankeschön, sondern allen voran an alle Mit-Hussiten, die sich jedes Jahr etwas neues einfallen lassen, um die Geschichte lebendig werden zu lassen! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Einen Bericht zur Führung finden Sie hier.

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Homepage zum Fachwerkhaisla online

Ab heute ist eine eigenständige Homepage rund um das Münchberger Fachwerkhaisla online, auf der Sie alle aktuellen Projekte und Aktionen finden. Die Seite ist unter www.fachwerkhaisla.de abrufbar.  
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Artikel zum Postkutschen-Verkehr online

Den neuesten Artikel im Siebenstern, der sich mit den Postkutschen-Verbindungen im Fichtelgebirge befasst, finden Sie ab sofort unter "Publikationen" zum kostenlosen Download hinterlegt.

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Photodokumentation zur Kulmbacher Spinnerei

In der letzten Zeit wurde ich immer wieder einmal kontaktiert, da Besucher genauere Informationen zu den im Hintergrund laufenden Photos suchten. Natürlich habe ich mich über dieses Interesse sehr gefreut - zeigen die Aufnahmen doch ein Zeitdokument, dass mittlerweile leider nicht mehr in dieser Form existiert: Die Kulmbacher Spinnerei bei Mainleus.

Ich habe zwischenzeitlich einige der Ansichten (insbesondere aus dem alten Kesselhaus) in einer kleinen Galerie zusammengestellt und um einen kurzen historischen Abriss ergänzt.

 

Ein komplettes Album mit allen Photos gibt's übrigens auch im Buchlädla.

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"Die Grube": Filmpremiere am 11. Juni 2016

"Die Grube" ist ein nicht-kommerzielles Projekt des Forchheimer Filmemachers Kari Hennig, mit dem ich bereits beim "Geheimnis des Waldsteins" zusammenarbeiten durfte. Beim auf knapp 10 Minuten ausgelegten Film über eine schicksalhafte Begegnung zwischen vier Kindern während der ersten Jahre des Zweiten Weltkrieges wird anhand einer kurzen Szene die ganze Grausamkeit des Regimes und der darauf folgenden Verblendung der Gesellschaft vorgeführt. Gerade in der aktuellen Situation tut es zudem Not, aufzuzeigen, welch schrecklichen Folgen die Geringschätzung von Menschenrechten und demokratischen Werten nach sich ziehen kann.

 

Der Film wird professionell produziert, soll jedoch allen voran dazu dienen, die Qualität von Jugendprojekten zu demonstrieren. Im Vordergrund steht demnach nicht der kommerzielle Vertrieb, sondern die Teilnahme bspw. an entsprechenden Wettbewerben. Daher wird auch die Finanzierung komplett über Spenden gestemmt, während die Mitwirkenden auf ehrenamtlicher Basis ihren Teil zum Gelingen beitragen.

 

Es freut mich sehr, dass ich dabei als "Berater" in historischen Fragen fungieren konnte und ich bin gespannt darauf, das fertige Produkt zu sehen. Einen ersten Vorgeschmack finden Sie im Trailer (Klick auf 'Mehr lesen').

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Waldsteinfestspiele 2016: Proben haben begonnen

Nach der Aufführung des historischen Stückes "Des Waldsteins Wunderblume", mit dem 1924 die Festspiele begonnen hatten, kommt 2016 das vom Münchberger Lehrer Oskar Froschauer erdachte Werk "Des Roten Schlosses Untergang" auf die Bühne. Im Mittelpunkt des Vierakters stehen die Geschehnisse rund um den angeblichen Placker Hans Thomas von Absberg.
(Nähere Informationen zu ihm finden sich in meinem Aufsatz "Die Holzschnitte von 1523 als Bildbericht des Fränkischen Krieges und der Absberg-Fehde", den Sie hier bestellen können.)

 

Im Jahre 1523 zog das Heer des Schwäbischen Bundes gegen ihn und seine Helfer ins Gericht, zerstörte 22 Burgen und beendete damit das Mittelalter in Oberfranken. Die begleitenden Umstände, Umstürze in der Gesellschaft, Unruhen bei den Bauern und der Siegeszug der reformierten Kirche, werden ebenso skizziert, wie der Kampf der Adligen an der Schwelle zur Neuzeit. Liebe und Hass, Intrigen und Rachsucht runden das Stück ab und geben ihm jenen leicht verruchten Unterton, den die "Wunderblume" vermissen ließ.

 

Karten sind ab Mai erhältlich - nähere Informationen zu den Vorverkaufsstellen finden Sie auf der offiziellen Homepage der Felsenbühne Waldstein und im neuen Flyer.

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Artikel "Napoleon im Fichtelgebirge" erschienen

Der Kaiser der Franzosen (also der Bevölkerung, nicht der des Staates) führte auch in unserer Region eine Zeitenwende herbei. Über die Begebenheiten am Beginn des 19. Jahrhunderts berichtet mein neuer Artikel, der im aktuellen Siebenstern erschienen ist. Sie können ihn hier kostenlos herunterladen. 

Abstimmen für den HMW

Das Projekt "Historischer Münchberg Weg" der MünchBürger ist im Bundesfinale der Google Challenge und hat damit Aussichten auf Fördergelder in Höhe von 10.000€. Die als Rundgang gestalteten Infotafeln geben unter Zuhilfenahme moderner Technik vielschichtige Einblicke in die Geschichte der Stadt und ermöglichen so jedem, sich auf eine spannende Zeitreise durch die Jahrhunderte zu machen. Daher möchte ich Sie, liebe Besucher, als "Mitwirkender" darum bitten, ab dem 8.Februar Ihre Stimme für das Projekt abzugeben. Nähere Informationen finden Sie hier.
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Sagenbüchlein erscheint in zweiter Auflage

Aufgrund der großen Nachfrage wird in Kürze eine zweite Auflage des Weidenberger Sagenbüchleins erscheinen. Wer nicht bis dahin warten möchte, findet einige Restexemplare im Buchlädla! 
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Archiv für Geschichte von Oberfranken vorgestellt

In Bayreuth wurde heute der aktuelle Jahresband des Archivs für Geschichte von Oberfranken vorgestellt, der auch meinen Artikel zu den Holzschnitten von 1523 enthält. Im prächtigen Saal der Regierung von Oberfranken sprach Präsident Wilhelm Wenning sein Gußwort.

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